Boca Chica Tagebuch 2016

Boca Chica intensiv: Woche 6

Wochenbericht vom 22.02 bis zum 28.02

In dieser Woche oder besser gesagt am Wochenende war das bis jetzt schönste Wochenende das wir hier hatten. Am Montag fing es wie die letzten Montage mit Strand Training an. Danach ging es zum essen und um 12 hatten wir Spanisch, wo wir ein kleines Diktat schrieben um unseren Wissenstand zu Prüfen. Danach ging es zum Training in dem wir an unserer Fielding Technik arbeiteten und lange mit Softballs warfen um unsern Arm zu stärken. Im Anschluss ging es noch ins Gym. Am Abend gingen wir früh ins Bett, da wir müde waren und es ein langer Tag war.

Am Dienstag schliefen wir uns aus und gingen um 8.30 Uhr zu Totao zum Frühstück. Danach fuhr Totao uns zur Akademie wo wir wieder an unserem fielding arbeiteten und noch ein wenig ins Screen schlugen. Am Nachmittag stand noch Gym auf dem Programm und zum Strand gingen wir auch noch.

Am Mittwoch hatten wir um 8 Strand Training mit unserem Trainer Raku mit dem wir viele Drills im Strand und im Wasser machten und unsere Beine danach ziemlich erschöpft waren und der Weg nach Hause etwas anstrengend war. Bis zum Spanisch Unterricht um 12 schliefen wir die meiste Zeit. Um 2 Uhr ging es dann wieder zum Training und danach nicht ins Gym. Am Donnerstag nahmen wir uns einen Off-Day, da wir ziemlich kaputt waren und ein hartes Wochenende bevor stand welches dann doch nicht so anstrengend war wie gedacht.

Also mieteten wir uns am Donnerstag ein Tretboot und fuhren damit zur kleinen Insel die 500 Meter weg vom Strand war und verbrachten den Rest des Tages dort mit in der Sonne Liegen und die Insel zu erkunden, welche schöner war als angenommen.

Am Freitag ging es dann um 9.30 Uhr mit dem Schulbus und ca. 30 weiteren Leuten nach Maimon, einem kleinen Bergdorf nahe Puerto Plata. Die „nie aufhören zu scheinende“ 6 stündige Fahrt durch die Berglandschaft von der Dominikanischen Republik war jedoch wunderschön und wir sahen auch mal etwas anderes außer unser kleines Boca Chica. Als wir dann endlich ankamen, spielten wir erstmal ein kleines Spiel gegen die Heimmannschft, die gefühlt 10 Jahre ältere Spieler als wir hatten. Leider verloren wir das Spiel doch das ´´Field of dreams´´ wie wir es nannten mit dem Blick auf den Tropen Wald entschädigte für alles. Nach dem Spiel brachten wir unser Gepäck zu dem Clubhaus der Mannschaft, welches aus einem großen Raum bestand. Wir waren die einzigen Spieler die dort zusammen mit den Coaches schliefen, denn der Rest war in Gastfamilien untergebracht. Als wir unsere Sachen versorgt hatten, ging es zum Duschen. Doch es war keine normale Dusche wie man sie kennt es war die Dusche Dominicano mit einem Wassereimer und einem Stück Seife was jedoch nicht schlimm war und es auch Spaß machte, da das Wasser sehr warm war. Nach dem Duschen liefen wir einmal quer durch das Dorf zum Trainer der Heim Mannschaft und aßen dort unser Abend Essen, welches aus Süßkartoffeln und Nudeln bestand doch super lecker schmeckte. Nach dem Essen ging es wieder zurück zu unserem Haus. Am Haus angekommen kam Simon plötzlich von der Toilette gerannt und sagte, dort sei eine so riesige Spinne und er würde dort nie wieder aufs Klo gehen. Anschließend zeigten wir die Spinne unserem Trainer die ca. 10 cm Durchmesser hatte. Doch dieser lachte nur und sagte ´´ ella arana es pequeno´´ was so viel heißt wie ´´ diese Spinne ist aber klein´´. Daraufhin nahm er die Spinne mit der Hand und trug sie weg. Außerdem sagte er, dass es noch größere Spinnen hier gebe was uns natürlich total beruhigte. 10 Minuten fand er auch noch eine tote Vogelspinne vor unserem Haus was uns noch beruhigter schlafen ließ. In der Nacht schliefen wir jedoch gut auf unseren Matratzen.

ella araña es pequeno

Am nächsten Morgen ging es früh raus und wir sahen sogar noch den Sonnenaufgang von dem Feld aus, welcher einer der schönsten war, den wir je sahen. Direkt danach liefen wir zum Frühstück wobei wir noch einen kurzen Halt an einem der vielen Straßen machten die einen Anstieg hatte um dort ein paar Loma Sprints zu machen. Nach den Sprints kamen wir noch an einem Mangobaum vorbei wo wir uns die Taschen erstmal voll mit Mangos packten, da diese die besten Mangos waren die wir je aßen. Das Frühstück bestand wieder aus Süßkartoffeln. Nach dem Essen zogen wir uns an und machten uns bereit für unser Spiel. Doch zuerst spielte die Schülermannschaft und danach noch eine Mannschaft, sodass wir bis 2 Uhr warten mussten. Doch um 2 hieß es dann Play Ball. Das Spiel war nicht ganz das Beste da die Gegner gefühlt 10 Jahre älter waren als wir. Doch wir ließen uns nicht davon abbringen und gaben trotzdem unser Bestes.

Nach dem Spiel gab es noch ein Softball Spiel bei dem gefühlt das ganze Dorf zuschaute. Nach den Spielen zogen wir uns um nahmen wieder eine Dusche und liefen dann zum Haus des Trainers um dort zu Abend zu Essen, bei dem wir übrigens immer 3-mal täglich aßen. Nach dem Essen ging es zum Platz, wo wir noch eine Weile auf der Tribüne saßen und die schöne Aussicht genossen. Doch recht zügig ging es dann auch schon ins Bett. Die zweite Nacht verlief deutlich besser als die erste und wir schliefen deutlich besser.

Am nächsten Morgen ging es wieder zum Frühstück. Auf dem Rückweg packten wir uns die Taschen voller Mangos, die wir mit nach Hause nahmen. Bis zum Mittagessen verbrachten wir die Zeit damit noch mehr Mangos zu sammeln. Nach dem Mittagessen nahm uns der freundliche Trainer der Heimmannschaft mit auf eine kleine Rundwanderung durch die Berge und zeigte uns die Landschaft. Es war wirklich wunderschön und als wir über einen kleinen Hügel stiegen konnte man auf einmal das Meer im Hintergrund sehen. Nach der kleinen Wanderung holte uns noch einer der Spieler und zeigte uns eine Tellergroße Vogelspinne die in seinem Haus war. Im Anschluss packten wir unsere Sachen und fuhren wieder nach Hause. Doch nach ca. 1 Stunde fahrt hielt der Bus auf einmal an, da das Benzin leer war. Doch zum Glück fuhr er nach einen kleinen Pause wieder weiter, da der Busfahrer noch das restliche Benzin welches in den Schläuchen war, in den Motor brachte, sodass wir zur nächsten Tankstelle fahren konnten und dort erstmal auftankten. Der Rest der Fahrt verlief ohne weitere Zwischenfälle. Zu Hause angekommen ging es erstmal zum Essen. Danach freuten wir uns auf unsere Dusche und auf unser Bett. Nach dem Duschen schliefen wir auch direkt ein. (Jonas van Bergen)

 

 

 

 

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