Pony League World Series

Testspiel

PLWS in Washington – Vorbereitungsspiel 1

DBA gewinnt erstes Testspiel in Washington

Wie schon in den Jahren und bei etlichen Turnieren zuvor reisen die DBA-Jungs schon einige Tage vorher an, um sich zu akklimatisieren und in den Baseball Modus zu kommen. Auch dieses Jahr bei der PLWS (Pony League World Series) sind wir als einziges Team schon 4 Tage vorher da, um gegen lokale Teams Testspiele zu bestreiten und so viele AtBats und Situationen zu kreieren, die uns dann im eigentlichen Turnier den entscheidenden Vorteil bringen können. Theoretisch.

Gegen eine Auswahl aus Washington County ging es dann auch schon am Dienstag los.

Manager Heiko Schumacher und Coach Sven Huhnholz betraten mit der Battery Börner/Still Neuland und wollten die Jungs testen. Merlin Bendlin, der etatmässige Catcher des Pony Jahrgangs ist zugleich auch der beste Shortstop des Teams und so galt es eine Alternative hinter der Platte zu evaluieren. Vorweg sei gesagt, dass beide einen ordentlichen Job ablieferten.

 

Testspiel PLWS 1 2 3 4 5 6 7 R H E
DBA 1 5 0 3 9 18 15 3
Washington County 0 3 1 1 0 5 4 3

 

Bendlin als Lead-off strikte zwar aus, konnte jedoch aufgrund des dropped third strikes auf die erste Base vorrücken und nach Basehit von Simon Bäumer gleich den ersten Run erlaufen. Bis auf dieses Highlight blieb es im ersten Inning ruhig. Mel Börner fand als Pitcher gut ins Spiel und ließ nichts anbrennen. Zu null ging es ins zweite Inning. Gleich fünf Runs konnten die DBA Jungs oben drauf legen! Die Rally wurde gestartet durch einen Lead-off Homerun von Colin Holzwarth. Walks durch Börner, Still und Basehits von Liebig, Bendlin und Steigert schraubten das Ergebnis auf 6:0 für die DBA Auswahl.
Wer jetzt denkt, dass eine 6:0 Führung doch eigentlich Ruhe und Gelassenheit ins Spiel bringen sollte, der sah sich wieder einmal getäuscht. Aus irgendwelchen Gründen – und so zieht es sich durch das komplette DBA-Jahr – schaffen es die Jungs nicht, die Composure even zu halten. Börner, der die heimische Jugendliga laut Aussagen der Coaches dominiert, schien gehemmt und unsicher. Nach Walk und Hit, folgte dann noch ein Balk. Jeder Pitch der auch nur ein wenig über Gürtelhöhe hängen gelassen wurde, wurde auch sofort verhaftet. Drei Runs konnte Washington in diesem Inning erzielen. Doch das schlimme sind nicht nur die Runs, sondern der Momentum Shift, den viele nicht verstehen bzw. stark unterschätzen. Eine zuvor total dominierte Mannschaft wurde wieder ins Spiel gelassen. Plötzlich war es stumm im Feld, keine Kommunikation, keine Cut-Offs mehr angeworfen, Bälle einfach durchgelassen. Von „green“ auf „dead red“. Nicht nachvollziehbar, doch oft erlebt in diesem Jahr …
Nach weiteren Ansprachen der Coaches zwischen den Innings fand man dann langsam den Weg zurück ins Spiel. Im 4. Inning übernahm Nicolai Kirchhoff den Hügel. Auch er machte seine Arbeit solide und ließ nichts mehr anbrennen. Er strahlte dann auch die nötige Ruhe aus, die es braucht, um ein komplettes Team wieder right zu kriegen. Drei Runs im 4. Inning und weitere 9 Runs im fünften erstickten dann auch jegliche Hoffnung des Gegners, dass vielleicht noch was geht. Plötzlich waren die AtBats sharp, das Feld „green“ und 9 One-Pitch-Warriors auf dem Platz. Warum es erst nach 4 Innings passierte bleibt rätselhaft.

Heute geht es zum nächsten Test. Eine circa 1-stündige Fahrt führt uns nach Mars. Vielleicht hilft ja die namentliche Anwesenheit des Kriegsgottes, den Schildwall mental right zu kriegen.

Lineup:

  1. Bendlin (6) 2-5 / 2 RBI / 2 2B / K
  2. Gentner (9) 0-3 / BB  Henschel (9) 2-2 / 2 1B
  3. Bäumer (3) 3-5 / 3 RBI
  4. Iberle (8) 1-3 / K / BB / HP
  5. Steigert (4) 2-3 / 2 RBI / BB
  6. Holzwarth (5) 1-3 / HR / K / BB
  7. Still (2) 1-2 / 2 BB
  8. Börner (1) 0-1 / K / BB Kirchhoff (1) 0-2 / 2 K
  9. Liebig (7) 2-2 / Müller (7) 1-1 / BB

 

 

 

Hinterlasse einen Kommentar