U12

EM 2017

Deutschland beendet die EM auf Rang vier

Im letzten Vorrundenspiel gegen Österreich sollte ein Sieg her, um Platz drei nicht aus den Augen zu verlieren. Jeremy Trzeciak warf das komplette Spiel und es bestand nie ein Zweifel an einem Sieg für unsere Jungs. 16:1 hieß es am Ende. Die Österreicher waren doch sehr unterbesetzt, um wirklich eine Gefahr darzustellen. Doch auch für den Nachbarn war dies sicher eine gute Erfahrung für die Zukunft. Kilian Redle und Jeremy Trzeciak überzeugten auch an der Platte mit jeweils 3 Hits. Generell wurde viel rotiert, um auch mal den anderen Jungs, die eher in der zweiten Reihe stehen, eine Chance zu geben. Neven Brand, Pit Voigtsberger und auch Philip Kleehaupt konnten durchaus überzeugen und machten ihre Sache sehr gut. Nun hieß es Abwarten, wie die anderen Teams aus der Gruppe spielen. Frankreich trat gegen die Niederlande an und es entwickelte sich nicht gerade positiv aus unserer Sicht. Hätte Frankreich das Spiel nicht 13:3 gewonnen, sondern nur 12:3, wären wir aufgrund der Tie Breaker Rule lediglich Gruppendritter geworden. Frankreich, Niederlande und Deutschland hatten jeweils einen 2:1 Record und eine komplizierte Formel aus Runs und gespielten Innings formte dann die Abschlusstabelle, in der wir auf Rang zwei landeten. Zeitgleich verloren die Tschechen in einem spannenden Krimi 7:6 gegen den späteren Europameister Italien und waren unser Gegner für das Spiel um Bronze.

Jeremy Schilke sollte es für uns richten. Bereits in Paderborn in der Vorbereitung konnte er die Tschechen schlagen und wir waren guter Dinge und gut vorbereitet. Leider flatterten wieder einmal die Nerven und wir gerieten schnell mit 0:3 in Rückstand. Insgesamt war unsere Performance an diesem Tag nicht ausreichend, um gegen starke Tschechen bestehen zu können. 2:8 hieß es am Ende aus deutscher Sicht. Die Schläger blieben weitestgehend stumm und wir konnten nie wirklich Druck aufbauen und den Gegner zu Fehlern zwingen. Geburtstagskind Jerry Ruiz durfte auch noch einmal drei Innings ran und hielt die Tschechen gut in Schach. Offensiv ist lediglich Elias Huber zu erwähnen, der fast immer auf Base war und die beiden Runs scorte. Der Rest der Truppe hatte eher einen schwachen Tag erwischt. Dennoch sind wir stolz auf das Ergebnis und können zufrieden Bilanz ziehen. Gerade in diesem Altersbereich ist die Tagesform entscheidend. Alles war drin. Finale oder sogar das Spiel um Platz 5 und 6 hätte uns treffen können. So nahe liegen Glück und Pech oft beieinander. In eineinhalb Wochen geht es gen Osten. Die WM in Taiwan ruft. Dort wird es sicher nicht leichter. Aber diesmal können wir ohne jeglichen Druck die Baseball-Welt geniessen.

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